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lux et veritas
#1
Charaktervorstellung

Vermont
Geplanter Charakter:
Caitrìona kennt sich eher mit Nachfolge als mit Herrschaft aus. Immerhin hat sie den größten Teil ihres Lebens bisher Forschung und Kirche verschrieben. Damit konnte sie sich gut arrangieren. Bisher. Sie hätte vermutlich auch kein großes Problem gehabt die geistliche Leitung ihrer Heimat zu übernehmen. Die gibt es nur leider nicht exklusiv. Mit 37 Jahren befindet sie sich jetzt aber in einer anderen Position, auf die sie, gelinde gesagt, eher bescheiden vorbereitet wurde. Als älteste Tochter aus der Linie der Fürsten von Suffolk ist sie nun Königin des vereinten Königreichs von Groß-Vermont. Der entscheidende Grund der schlechten Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben: das spezielle Erbrecht. Prinzipiell besteht die Primogenitur, allerdings existiert die Möglichkeit der Disqualifikation. Bildung ist das höchste Gut. Immerhin liegen mit den Universitäten Yale und Harvard, sowie dem exzellenten MIT, weltweit führende Forschungseinrichtungen in Groß-Vermont. Wissen und Technologievorsprung sind schon immer der größte Stolz des jungen Königreichs gewesen. Ein Mechanismus zur Absicherung wurde nur wenige Jahre nach der Gründung des eigentlichen Königreichs 1865 eingeführt: das akademische Prädikat in einem von vier Bereichen (klassische Naturwissenschaften, Medizin, Jura, Theologie) ist die zwingende Voraussetzung für die Thronfolge. Der Erhalt eines akademischen Grads allein reicht nicht aus. Um eventuellen Bestechungen vorzubeugen darf bis zur Krönung nicht wieder entzogen werden. Klar ist, dass Arbeiten von hohen Adeligen auch fächerübergreifend stets großes Interesse hervorrufen und besonders engmaschig geprüft werden. Das Ende der Regentschaft kommt in Groß-Vermont früh. Regent*innen danken im Schnitt mit 65 Jahren ab und berufen sich dabei immer floskelhaft auf die geistige Kraft der folgenden Generation. Von den König*innen und höchsten Diplomaten werden zwar keine Publikationen mehr erwartet, dennoch ist etwa die regelmäßige Ausrichtung von Kolloquien durch den Hof Tradition. Die Vorbereitung obliegt dann speziell ausgebildetem Personal.
Der hohe Akademisierungsgrad verlangt auch von den Adeligen immer kleinteiligere Spezialsierungen. Wirtschaftsfragen oder Handlungshilfen zur Regentschaft sind selbst bei den Thronfolger*innen nicht mehr vorgesehen. Die breite Streuung würde zu einem Leistungsabfall im Kernbereich der eigenen Forschung führen und folglich die eigene Chance auf den Thron schmälern.
Caitrìona wurde mit 35 Jahren Königin, ihr Vater war mit der Nachkommenschaft, wie im Land üblich, spät dran. Forschung kostet eben Zeit. Sie ist selbst Mutter eines kleinen Sohnes (vier Jahre), den sie kaum zu Gesicht bekommt. Ihren Ehemann hat sie an der Universität kennen und lieben gelernt, aber auch ihn sieht sie höchstens als drei Mal in der Woche. Öfter nur wenn die Pflichten es unabdingbar machen. Die Abwesenheit von Familie hat sie als Kind kennengelernt und für sich adaptiert. Sie benötigt wenig Nähe und kommt gut mit sich selbst aus. Man könnte sie als eigenbrötlerisch und etwas exzentrisch beschreiben und würde den Nagel wohl auf den Kopf treffen. Seit der Übernahme der Regentschaft ist sie eine umso emsigere Arbeiterin um die Nachteile auf den Gebieten der Staatsführung so gut es geht aufzuholen. Sie eilt von Berater zu Berater und ist eigentlich nur noch im Inland und verbündeten Königreichen auf Reisen. Die Raben sieht sie für Groß-Vermont, anders als viele enge Berater, nicht als große Gefahr oder Grund für eine Einschränkung der persönlichen Kontakte mit den lokalen Eliten. Anschläge gab es bisher nicht, kleinere Gruppierungen des Widerstands existieren aber. Abzulesen nicht zuletzt an den Flugblättern und unabhängigen Zeitungen, die vor allem im Großraum Boston vermehrt auftauchen.

Sonstiges:
Das Königreich Groß-Vermont bietet etwa 13 Millionen Menschen an der Ostküste Nordamerikas eine verhältnismäßige liberale Heimat. Begründet in der kurzen selbstständigen Geschichte sind Wissenschaft und Presse kaum der Zensur unterlegen, einzig Publikationen mit direktem Bezug auf das private Leben der königliche Familie können blockiert werden. Öffentliche Kritik an außen- und innenpolitischen Entscheidungen wird von jeher geäußert und ist fester Teil der örtlichen Kultur. Die einzig legitime Form des Zweifels ist die Schrift, Demonstrationen sind streng verboten. Das generelle Mittel der Wahl zur Kommunikation von Problemen ist allerdings der akademische Diskurs. Die lokalen Adeligen richten regelmäßig Diskussionsrunden aus, die im Prinzip für jeden Bürger, Männer und Frauen ab 21, offen sind.
Einen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen können die Bürger dadurch selbstverständlich nicht nehmen. Der Schutz von Wort und Meinung ist nicht gleichbedeutend mit irgendeiner Art der Mitbestimmung. Die Gleichstellung zwischen Mann und Frau ist weitestgehend durchgesetzt, an Systemen zur Chancengleichheit wird seit Jahrzehnten gearbeitet. Obwohl juristisch nicht mehr vorgesehen, so existiert doch eine klare Aufteilung der Bevölkerung in (mindestens) drei Gruppen: der bestens ausgebildete Adel aus der Region um Boston und die weiteren bürgerlichen Akademiker, die sich durch exzellente Leistung für die ausgezeichneten Universitäten qualifizieren, stehen in allen Belangen klar über den Bewohnern der ländlich geprägten Regionen im Westen und Norden des Reichs.
Die Ureinwohner sind, im Unterschied zu anderen angrenzenden Königreichen, kein entscheidender Faktor in Politik und Bevölkerung. In den Wirren der Unabhängigkeit kam es zu zahlreichen Pogromen gegen die indigene Bevölkerung. Einzig in der Küstenregion Massachusetts gibt es zwei ausgewiesene Siedlungsgebiete. Eine weitere Folge der Unabhängigkeit war die Ausbildung einer eigenen reformierten Kirche. Struktur und Dogmen werden wesentlich durch die akademischen Zweige an den großen Universitäten bestimmt und durch die Herrscher bestätigt. Der Beschluss der Lehrmeinungen zeichnet in der Regel die folgenden politischen und juristischen Entscheidungen vor.
Hauptstadt des Königreichs ist Boston, im Sommer residiert die königliche Familie von jeher in Oak Bluffs auf Martha´s Vineyard.
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#2
Hallo Maggie!

Dein Charakterkonzept passt soweit ganz gut zu uns und ein derart bespieltes Land hatten wir tatsächlich noch nie :)
Du darfst dich also gerne registrieren und mit dem Steckbrief beginnen.

Was die Diplomatie angeht kannst du dich noch austoben: zu beachten ist, dass man mit Kanada und Virginia eine Kooperation eingegangen ist, die einen gemeinsamen Militärstützpunkt zur Folge hat, auf dem Ausbildungs-know-how ausgetauscht werden soll. Da geht es auch darum gemeinsam in den Krieg zu ziehen wenn nötig - ergo würde es sich für dich sehr anbieten bei den Spielern des Landes wegen eines Bündnisses anzuklopfen - weil es das ohnehin schon so gut wie ist.

Noch eine Anmerkung zum Charakterkonzept: Bitte mach dann auch in der Länderinfo deutlich wie Religion/Wissenschaft sich miteinander arrangieren :)

Viel Spaß beim Steckbrief schreiben!

LG Rica




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#3
Hey Rica,

es freut mich sehr, dass mein Konzept euch (vorerst) überzeugen konnte. Es ist ja doch etwas speziell. Den Konfliktherd Religion/Wissenschaft habe ich definitiv im Blick. :) Registrierung und der Steckbrief kommen sehr bald nach.

Grüße

Maggie
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#4
In Ordnung, wir sind gespannt auf die Bewerbung ;)

LG Rica
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