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Drazen Molevic
#1
Charaktervorstellung

Rumänien
Geplanter Charakter: Der König Rumänien [siehe Ileanas und Vlads Steckbrief, Gesuch in der Hilfeecke]

[Auszug aus einer Nachrichtendienstlichen Psychologisierung des rumänischen Königs]


Die Zielperson ist mutmaßlich Alkoholkrank. Neben dem beobachteten übermäßigen Konsum auf öffentlichen Veranstaltungen wird Appetitlosigkeit des Monarchen, ein oftmals vernachlässigtes körperliches Erscheinungsbild, Distanzlosigkeit und häufige Unpünktlichkeit beobachtet.

Drazen Molevic ist Raucher, neben dem einfachen Tabakkonsum könnte auch der Genuss anderer Substanzen vorliegen. Beobachtet werden kann eine fahrige Gestik und Nervosität, sobald es keine Zigarette in seiner Hand gibt.

Des Weiteren wird von einer narzistischen und histrionischen Persönlichkeitsstörung ausgegangen. Das Ziel ist seiner Umwelt vollkommen unangepasst und drängt sich geradezu zwanghaft, mit dramatischen Auftritten in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der emotionale Missbrauch seines Umfelds gilt damit als wahrscheinlich. Gleichzeitig kann eine sehr geringe Empathie, oberflächliche zwischenmenschliche Beziehungen und ein stark selbstbezogenes Weltbild festgestellt werden. Die wenigen festen sozialen Kontakte sind allein dem Erlangen von öffentlicher Aufmerksamkeit geschuldet. So labt sich der König an den Verlusten des polnischen Königs und der Aufmerksamkeit, die diesem diesbezüglich entgegengebracht werden.

[...]


Das Gesicht hinter der Maske


Drazen Molevic ist ein bunter Vogel, komplett durchgeknallt würden viele sagen. Auf jeder Party mit dabei, das Erbrecht seines Landes aus dem Nichts heraus ändernd, seine nun auf einmal erbende Tochter überfordernd, einem potentiellen Ehemann vor den Kopf stoßend... die Liste könnte sich noch lange fortsetzen lassen. Alle Welt kennt diesen Drazen.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die den Mann dahinter kennen.
Wissen, dass Drazen das Leben als große Bühne sieht - auf der es sich zu inszenieren gilt. Nicht, weil der Rumäne den krankhaften Wunsch hegt immer im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit zu stehen, sondern aus Kalkül. Ein Narr erlangt weitaus mehr Wissen als der brave Musterkönig. Der Narr darf es wagen Grenzen zu überschreiten - denn er ist ein Narr, kann nichts für sein Verhalten. Es ist praktischer in diese Rolle zu schlüpfen als in die der grauen Maus. Und es macht auch viel mehr Spaß!

Alkohol trink der Rumäne ausschließlich in der Gesellschaft anderer. Übertreibt es auch dann nur (scheinbar), wenn er sich in der Öffentlichkeit bewegt. Mit dem Rauchen sieht es anders aus, auch wenn er die Sucht erst nach Clara Bathórys Tod ernsthaft begann, sich auch hier gemäßigt zeigt. Mehr als eine Packung die Woche bekommt er nicht zusammen - sei denn, man bewegt sich in der Öffentlichkeit. Drazen ist der Meinung, dass Schwächen ihn menschlicher wirken lassen. Vielleicht auch lenkbar. Entsprechend einstudiert ist seine Gestik, die scheinbare Nervosität. Das Leben ist eine große Bühne und er ein guter Schauspieler.
Gehört man zu den engsten Vertrauten des Rumänen kann es schon erschreckend sein, wenn der fahrige Mann in einem von außen nicht einsehbaren Raum plötzlich ruhig wird, nachdenklich, sich seiner Umwelt mit viel Empathie bewusst.

Kein Wunder, dass der Künstler ein so großer Freund der Künste ist.

Vor rund 30 Jahren


»Er hat nach dir gefragt, weißt du?« Drazen blinzelte den goldenen Blondschopf an, den er gerade portraitierte - nicht mit Talent, aber mit Hingabe. Er mochte es, neue Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln. Clara neigte neugierig den Kopf, ihn aus ihren blauen Augen musternd.
»Was hat er denn wissen wollen?« Sie hatte abgewartet, aber vergeblich auf eine Fortsetzung der Rede gewartet. Sprach es nun doch aus, ihm allein durch ihren Blick ihre Seele ausbreitend.
»Also vorerst... deinen Namen.« Wer sie war. Oh Clara! Das hatte sie geschickt angestellt! Auch wenn der Rumäne wusste, dass seine liebe Freundin das nicht in bösartiger Absicht getan hatte. Pawel hatte einfach nicht gefragt und während man den Kronprinzen eines verbündeten Landes eben kannte, war es sich mit der Tochter eines Grafen nicht so.
»Und dann?« Diesmal wurde sein Lächeln breiter, wandelte sich in ein Grinsen.
»Oh, er hat nicht mich gefragt, sondern seine Schwester!« Ergo, Pawel war keinen Schritt weiter und Drazen war es nun, der den bohrenden Blick der jungen Dame aushalten musste.
»Wieso? Du hättest es ihm doch sagen können! Was hat er über mich gesagt?« Drängend wurden die Fragen, das Bild stand vergessen auf seiner Staffelei, während der Prinz sich neben ihr auf die Chaiselounge fallen ließ.
»Warum warum warum! Weil ich sicher gehen wollte, dass es dir Recht ist, dragă.« Schmunzelte er, beugte sich dann zu ihrem Ohr, um hineinzuwispern. »Aber keine Sorge, ich werde es bei unserem nächsten Treffen vollkommen zufällig fallen lassen. Jetzt, da ich weiß, dass du auch... infiziert bist.«

Vor rund 20 Jahren


Er stand wie versteinert, die Hand die Füllfeder umkrallt. Noch eben hatte er an einem Brief an seine Schwester geschrieben. Dann war die Nachricht angekommen. Attentat. Clara tot. Ihr Mädchen tot. Pawel und Marcus lebend - immerhin! Drazen war schwindelig, ihm war fast als hallte ein fröhlches Lachen durch den Raum, als sähen ihn für einen Augenblick lang blaue Augen mit einer Intensität an, die nur Clara besessen hatte. Sie lief an ihm vorbei, tänzelnd, nahezu schweben - wie damals, als sie ihm verkündet hatte, dass Pawel um ihre Hand angehalten hatte. Und dann war sie fort. Hinterließ ein klaffendes Loch, einen tiefschwarzen Tintenklecks auf dem Brief vor sich.
»Alle Termine für die nächsten Tage absagen. Den Schreiber in zehn Minuten hierher, wir veröffentlichen ein Statement.« Herrschte er den armen Diener an, der ihm die schlechte Botschaft überbracht hatte, scheuchte ihn mit diesen Worten aus dem Raum. Durchatmen. Die Augen schließen, mit den Händen bis hinauf zur Nasenwurzel fahren und einen kleinen Augenblick das erfahrene sacken lassen. Dann zum Telefonhörer greifen, die Nummer aus dem Kopf heraus wählen, dem Tuten der Leitung lauschen. Stille. Wie ein schlechter Traum.
Die Mörder würden mit ihrem eigenen Blut bezahlen.

Auf der Hochzeit Milena Wettins


»Ein außerordentlich nettes Fest hast du da organisiert, verehrte Nichte.« Mit einer galanten Bewegung hatte Drazen sich des aktuellen Tanzpartners Milena Wettins entledigt und führte die verdutzte Prinzessin nun selbst schwungvoll über das Tanzparkett. Ein bisschen zu schwungvoll vielleicht, fegte das Gespann in den folgenden Minuten doch einen nicht zu verachtenden Raum um sich leer. Natürlich merkte er, wie sie sich verkrampfte. Wenn sie das war, was er vermutete, dann war das auch nur allzu verständlich. Umso wichtiger das verirrte Schäfchen zurück in den Schoß der Familie zu führen. »Deine Mutter wäre heute sehr stolz auf dich, das hier...« Sein Blick, der über ihr Kleid glitt, war vielleicht etwas übertrieben. »...wäre genau ihr Stil gewesen.« Sein Lächeln wurde breiter, umso schmaler die Lippen der in seinen Armen vollkommen verkrampften Prinzessin wurden. Sie konnte ihn nicht leiden, dabei hatten sie noch gar nicht so viel Kontakt miteinander gehabt. Sie würde noch etwas Zeit brauchen, bis dahin übernahm er das Reden.
»Ich kann mir gut vorstellen, dass das alles hier etwas überfordernd für dich ist.« Inklusive seiner aufdrängenden Präsenz, hatte sich seine Nasenspitze doch kurzzeitig knapp vor ihrer befunden! »Aber ich bin mir so sicher, dass du dich im Schoße unserer wundervollen Familie schon bald wohlfühlen wirst!« Das widersprach so ganz den Signalen, die sie aussendete. Er merkte, dass das Kind kurz davor war, sich auch mit ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, sich endgültig von ihm loszureißen. Aber eine Sache gab es noch, nur eine. »Unsere Türen stehen immer offen für dich. Wir würden uns freuen, wenn du uns mal in Bukarest besuchen würdest. Uns, deine Großeltern... wusstest du eigentlich, dass du stets ihr Lieblingsenkel warst?« Verschwörerisches Zwinkern. »Ich kann mir schon vorstellen, dass du gewisse Spukgeschichten über uns gehört hast. Aber man sollte sich selbst davon überzeugen, nicht? Nicht allem Glauben schenken, was man sich erzählt.« Sprachs, ließ sie stehen, ehe noch jemand zu ihrer Rettung heraneilen würde. Und ja, Drazen wusste, dass sie ihm hinterher sah. Zweifel. Um sie zurück in die Familie zu holen, musste man Zweifel säen. Sie gewahr werden lassen, wo ihr Wurzeln lagen, ihre Loyalität zu liegen hatte. Nicht weil sie musste, sondern weil sie geliebt wurde. Da lag noch ein gutes Stück Arbeit vor seinem alten Freund. Er würde ihm dabei helfen.

united we stand - divided we fall
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#2
Hey Rica,

Drazen ist großartig, es spricht rein gar nichts dagegen, dass du ihm (irres) Leben einhauchst.
Viel Spaß beim Stecki schreiben =)
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