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Russland und Mongolei
Hintergrundinfos und Plots zum Ingameort
#1
[Inhalt folgt]
Antworten
#2
Die Transsib/-mongolische Eisenbahn

Geschichte
Der Bau der Transsibirischen Eisenbahn war ein gewaltiger Kraftakt. 1916, also vor knapp 100 Jahren, wurde der letzte Gleisabschnitt vollendet. Mehr als 25 Jahre lang hatten tausende Arbeiter, Soldaten und Strafgefangene unter harten Bedingungen geschuftet, um zwischen Moskau und Wladiwostok 9288 Kilometer Gleise zu verlegen. Sie ist bis heute die längste Eisenbahnstrecke der Welt mit mehr als 400 Bahnhöfen zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik und stellt die Hauptverkehrsachse Russlands dar. Ursprünglich wurde sie vom russischen Zaren in Auftrag gegeben, weil man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Ausbeutung der sibirischen Reichtümer unmöglich länger auf Pferdefuhrwerke und Lastkähne setzen konnte. Man kalkulierte, dass Russland durch die Transsib einen leichteren Zugang zum chinesischen Markt hätte, so dass auch der europäische Handel mit China zum Teil auf diesen Weg verlagert werden könnte.

Eine wahrhaft legendäre Bahnstrecke, die inzwischen mehrfach ausgebaut und erweitert wurde, und inzwischen, seit 2002, auch auf allen Streckenabschnitten elektrifiziert ist. Heute haben Reisende die Wahl zwischen der klassischen Route von Moskau quer durch Sibirien bis zum Pazifik, einer Fahrt durch die Mandschurei und der sogenannten transmongolischen Strecke. Letztere führt zwar auch größtenteils über russisches Territorium, biegt aber nach dem Baikalsee in Richtung Mongolei und China ab.
Die Strecke verläuft über 7000 km von West nach Ost und 1400 km von Nord nach Süd. Sie wird landschaftlich vorwiegend durch die Taiga geprägt. Bei Kilometer 1777 (im Ural) markiert ein Obelisk südlich der Gleise die Grenze zwischen Europa und Asien.


REISEN IN DER TRANSSIBIRISCHEN EISENBAHN
"Es hat etwas an sich so ein Durcheinander von Fremden, Tage lang zusammengepfercht nur um von einem Ort zum Anderen zu gelangen und sich nie mehr wieder zu sehen."

Einer Zugfahrt in der Transsibirischen Eisenbahn haftet etwas Nostalgisches an, etwas Erhabenes. Wer die Weite Sibiriens mit ihren endlosen Wäldern am Zugfenster vorbeiziehen sieht, wird die Vorzüge des langsamen Reisens entdecken. Es ist ein Ereignis der besonderen Art, allen voran im Sonderzug 'Zarengold'. Anders als beim regulären Schienenverkehr, sind die Abteile hier klimatisiert und sehen so aus, wie man sie sich in den romantischen Vorstellungen der Transsibirischen Eisenbahn gern ausmalt: prunkvoll und schön dekoriert mit Liegeflächen in nostalgisch anmutendem Rotplüsch, auf denen man sich bequem langmachen kann für das Transsibirien-Fenster-Kino. Das monotonen Rattern über die Gleise wird einem in den Nächten zum Wiegenlied. Etwas das zweifelsohne einer gewissen Gewöhnung bedarf. Man teilt sich ein Abteil jeweils zu Zweit. Und in jedem Wagon befinden sich 4 Abteile.
Doch bietet die 'Zarengold' auch genug Möglichkeiten die Langsamkeit des Reisens in geselligem Beisammensein mit Anderen zu zelebrieren. Gibt es doch gleich drei unterschiedlich eingerichtete Speisewagen im Zug. Die Rundumverpflegung ist schließlich inklusive, und so wird das Restaurant zum Zweitabteil, in dem man sich bis zu dreimal täglich aufhält. Das Essen, bestehend aus verschiedenen Gängen, wird frisch von den Köchen in der kleinen aber gut ausgestatteten Bordküche zubereitet und reicht von Rindfleisch nach Dekabristen-Art, über die Edelfischplatte „Zarenhof“, bis hin zu sibirische Pelmeni.
Auch für das sanitäre Wohl der Reisenden ist bestens gesorgt, verfügt doch jeder Wagon gleich über zwei luxuriös ausgestattete Toiletten sowie einen großzügigen Dusch- und Baderaum am Wagenende.

Ingame Reiseroute
1. Reisetag: Start der Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn in Moskau.
Ab 10 Uhr besteht die Möglichkeit die Basilius Kathedrale und den roten Platz zu besichtigen.
Abfahrt Richtung Ulan-Ude ist um 15.00 Uhr.

Tag 2: Jekaterinburg
Hier besteht die Möglichkeit in Limousinen eine Sightseeingtour durch das historische Zentrum von Jekaterinburg zu unternehmen. Danach fährt die Wagenkolonne aus der Stadt hinaus, zum wenige Kilometer entfernten Grenzobelisken zwischen Europa und Asien. Das Brautpaar bindet Bänder mit Gebeten an nahestehende Bäume, wie es Brauch in der Region ist, wenn ein Paar bald heiraten möchte.
Im Anschluß daran geht es weiter mit dem Zug. Die Strecke führt durch Birkenwälder und das Uralgebirge, welches die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien darstellt.

3. Tag - 4. Tag: Im Zug
Endlos erscheinende Birkenwälder, dazwischen ein kurzer Blick auf eine kleinere oder grössere Stadt – die Zeit vergeht im Zug wie im Flug! Es gibt immer wieder die Möglichkeit für Gespräche, auch politischer Natur, und für geselliges Zusammensein, das Kulitivieren der Langsamkeit des Reisens.

Am Abend des 4 Tages: Baikalsee
Hoffentlich passend zum Sonnenuntergang erreicht man am Nachmittag den Baikalsee. Hier kommt es zu einem längeren Stopp auf den Gleisen. Romantische Feuer erhellen die Umgebung auch nach Sonnenuntergang noch, wenn man mit Blick auf den zugefrorenen See das Abendessen zu sich nimmt. Im Anschluß haben die Herren der Schöpfung (und auch Damen, wenn sie es denn wünschen) die Gelegenheit in Luxuskarossen über den zugefrorenen und mit Feuerschalen erleuchteten See, zu fahren. Alternativ kann man sich auch mit Hundeschlitten über den See kutschieren lassen.
Wer erst hier zusteigen möchte, kann sich per Helikopter einfliegen lassen.

5. Tag: Richtung Ulaanbaatar
Im Verlaufe des Abends erreicht man die russisch-mongolische Grenze, die man mit dem Zug überquert. In der Mongolei sieht man an der Zugstecke, allen vorran in den Bahnhöfen, welche der Zug langsam passiert, immer wieder jubelnde und winkenden Menschen.

6. Tag: Die Gesichter der Mongolei
Am Morgen erreicht man Ulaanbaatar – die Hauptstadt der Mongolei. Hier offenbart sich den Reisenden eine gänzlich andere Sicht auf das Land. Wo man zuvor durch karge Wildnis fuhr und gerne einmal Menschen auf Pferden sichten konnte anstatt der global so üblichen Autos, kehrt man hier in eine Art "Normalität" zurück, inklusive Wolkenkratzer und den luxuriiösen Annehmlichkeiten des Lebens eines Royals. Man residiert für Dauer der Feierlichkeiten im Kempinski Hotel Khan Palace Ulaanbaatar, das für mongolische Verhältnisse wirklich modern und pompös eingerichtet ist.

united we stand - divided we fall
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#3
Wagenverteilung der Transsibirischen Eisenbahn

Information
In jedem Waggon der Transsib gibt es vier Abteile, die man sich jeweils zu zweit teilt, oder auch alleine in Anspruch nehmen kann. Jeder eingeladene Gast kann eine Kabine für sich veranschlagen, sowie weitere für mitreisende Familienmitglieder. Wir möchten an dieser Stelle eine Aufstellung erstellen, wer in welchem Abteil "zuhause" ist, da man sich im engen Zug zwangsweise über den Weg laufen muss. Zumindest seinen direkten Nachbarn. Ganz zu schweigen davon, dass die Schallisolierung nicht die Beste ist ;)
Für die Abteile eintragen kann man sich wie immer in der Plotschmiede.


Allgemeine Aufteilung
Gelistet ist die Wagenreihung von vorne (Zuglok) nach hinten.

  • Zuglok
  • Gepäckwagen
  • Gepäckwagen
  • Personalwagen
  • Personalwagen
  • Küche & Waschküche
  • Schlafwagen A
  • 1. Speißewagen
  • 2. Speißewagen (eingerichtet als Salon)
  • Schlafwagen B
  • Schlafwagen C
  • 3. Speißewagen
  • Fahrende Bibliothek
  • Waggon der Zarenfamilie (bespielt: Artjom, Anna)

Schlafwagen A
[Toiletten]
[Leeres Abteil]
[Leeres Abteil]
[Leeres Abteil]
[Eleonore]
[Toiletten]
[Sanitärabteil mit Dusche und Bad]

Schlafwagen B
[Toiletten]
[Alicia]
[Tegbesu, Holly, + 2 Frauen und Kinder]
[]
[Drazen + Ehefrau]
[Toiletten]
[Sanitärabteil mit Dusche und Bad]

Schlafwagen C
[Toiletten]
[Leeres Abteil]
[Leeres Abteil]
[Maxim + Caroline]
[(Ileana)]
[Toiletten]
[Sanitärabteil mit Dusche und Bad]

united we stand - divided we fall
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