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Zur Information - Länderinformation Norwegen
#1
Bündnisse und Feindschaften
Bündnis
♦ Königreich Brasilien ♦ Königreich Dänemark-Grönland ♦ Königreich Finnland ♦ Königreich Kanada ♦ Königreich New Mexiko ♦ Königreich Schweden

Feindschaft

♦ Königreich Polen-Litauen ♦ Zarentum Russland

Reales Gebiet
Norwegen inklusive Spitzbergen, Bouvetinsel

Unterkunft während der Konferenz
Schloß Hof

Amtssprache
Norwegisch

Hauptstadt
Bergen

Königliche Familie & Thronfolge
Norwegen besitzt eine Wahlmonarchie, bei der ein neuer König beim sogenannten thing von den Jarls Norwegens gewählt wird. Die Kinder des amtierenden Königs sind gemäß ihres Geburtsjahres mit Rängen versehen, die anhand der agnatisch-kognatischen Primogenitur vergeben werden. Dies sagt allerdings nur wenig darüber aus, wer letztendlich auf den Thron gelangt. Natürlich hat der Kronprinz aufgrund des Wirkens des Vaters die größten Chancen auf den Thron. Abträglich ist dieser Chance, wenn der König als Schwächling wahrgenommen wird. Als schwach gilt, wer sich nicht gegen seine Jarls durchsetzen kann, oder auf unnatürliche Weise ums Leben kommt. Diese Einstellung der Wikingernachfahren sorgt dafür, dass es in der norwegischen Geschichte zahlreiche Umstürze gab, man als König nicht gerade das sicherste Leben führt.

Enge Verwandtschaft:
  • Finnland
  • Monaco

Politik
Diplomatie & Militär
Norwegen setzt auf eine Marine, die es vor seinen Feinden und insbesondere vor einer Wiedereroberung Dänemark-Grönlands (trotz Bündnis) schützen soll. Das insgesamt 55.212 Mann starke Militär besteht aus 26.000 Reservisten, 20.000 Angehörigen der Marine, 250 Mann Luftwaffe und 8.962 Angehörigen der Infanterie. Das macht die Norweger aktuell insbesondere für Raben anfällig, die es sich im Norden Schwedens gemütlich gemacht haben und die nördlichen Jarls heben eigenmächtig Rekruten aus, die für Heeresaufgaben vorbereitet werden und dem Königshaus nicht zur Verfügung stehen.
Detailliert sind es die Jarls Finnmarks, Troms, Nordlands, Nord-Trøndelags und Sør-Trøndelags, die sich vom Königshaus abgewandt haben und schätzungsweise in Eigenregie um die 11.000 vollkommen königsunabhängige Mann verfügen. Unsicher ist hingegen, wie es mit den regulären Streitkräften aussieht - wie viele davon aktuell tatsächlich dem Königshaus dienen und welche nur ihrem Jarl gehorchen und für den Krieg gegen die Raben bereit stehen. Norwegen bräuchte im Moment eine starke Hand, die auf den Tisch haut, die Jarls eint - aber ohne gewählten König sieht es damit eher düster aus und das thing findet frühestens im Oktober statt.

Wehrpflicht besteht nur für Männer und die Dauer unterscheidet je nach Fylke (Landesteil), in dem der Rekrut geboren wurde. Die Jarls genießen generell eine große Unabhängigkeit in administrativen Belangen, d.h. sie müssen lediglich dafür Sorgen, ihren Teil der an Erträgen gemessenen Steuern an das aktuelle Königshaus zu zahlen. Dieses stellt im Gegenzug sicher, dass Norwegen als attraktives Land wahrgenommen wird. Nähere Infos dazu siehe Bevölkerung.

Obwohl Norwegen mit Dänemark-Grönland und Schweden ein Bündnis verbindet, steht man den beiden nicht vorbehaltlos gegenüber. Man war nunmal lange Zeit unselbstständig und die Angst vor erneuter Eroberung ist wohl zumindest noch unbewusst in den Köpfen verankert.

Die Raben

Akut gibt es in Norwegen keine nennenswerten Rabenzellen - das heißt aber nicht, dass das Land rabenfrei ist. Stattdessen haben sich viele norwegische Raben dazu entschlossen, gemeinsame Sache mit finnischen und schwedischen Raben als Frihetsgudar zu machen. Das Ergebnis ist ein Schweden, das aus den Fugen geraten ist und ein Norwegen, das eventuell als nächstes dran ist, woraus auch die Angst der Jarls besteht, die sich vom Königshaus abgewendet haben.

Bevölkerung
Wer mit primitiven Lebensbedingungen rechnet, ist in Norwegen fehl am Platze. Man mag sich auf hoher politischer Ebene zwar als Wikingernation betrachten, allerdings liegen die rudimentären Lebensformen dann doch weit in der Vergangenheit und der Fortschritt hat in vielen Bereichen Einzug gehalten.
Besonders rechte Strömungen in Norwegen würden natürlich gerne wieder in die Eroberungs- und Plündererzeit Norwegens zurückkehren, ein Großteil der Norweger gilt aber als friedlich, auf ein harmonisches Miteinander (zumindest mit anderen Ländern) bedacht. Auch die Raben können bei einem Groß der Norweger nicht wirklich Fuß fassen, halten die Norweger doch am System der Monarchie fest.

Die gute Wirtschaftslage des Landes wird für zahlreiche soziale Förderungen genutzt, insbesondere finanzielle Zuwendungen für Kinder und ihre Familien - das Kindergeld ist eins der höchsten der Welt. Dass man damit die Geburtenrate ankurbeln will ist offenkundig: tatsächlich wächst Norwegens Bevölkerung seit einigen Jahren. Dennoch hält man zudem an offensiver Einwanderungspolitik fest, um die Bevölkerungszahlen tatsächlich in die Höhe zu treiben.

Ein Großteil Norwegens ist protestantisch und gehört der norwegisch-lutherische Kirche an. Daneben gibt es viele verschiedene Religionen, wie den Buddhismus, die katholische Kirche, Judentum, Muslime, andere christliche Religionen, Anhänger der alten Götter... sie alle werden nicht verfolgt und dürfen ihre Religion frei ausüben.

Norwegen kämpft gegen den übermäßigen Alkoholkonsum seines Volkes und insbesondere dem Missbrauch durch Minderjährige. Alkohol darf daher nur in speziellen Geschäften verkauft werden und es gibt eine hohe Steuer darauf, die die Preise in große Höhe treibt. Ein wenig gefruchtet hat es wohl, man ist aber weit entfernt davon, das Problem "im Griff" zu haben. Und Norweger schmuggeln nun einfach über die Berge von Schweden aus, oder kaufen die Ware bei Tagestrips per Schiff nach Dänemark-Grönland ein.

Wirtschaft
Der Wohlstand Norwegens basiert vor allem auf seinen Öl- und Gasreserven. Schifffahrt, Fischfang, Land- und Forstwirtschaft prägen das Land aber selbstverständlich auch noch heute, auch wenn dies weitaus weniger Erträge einbringt.
Erwähnenswert ist eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote von 40% in Aufsichtsräten, selbstverständlich sind die Geschlechter einander gleichgestellt, wenn es um Bezahlung und Berufswahl (abgesehen von Militär) geht.

Einwanderungspolitik
Probleme hatte Norwegen in der Vergangenheit mit einer schrumpfenden Einwohnerzahl. Deswegen bemüht man sich intensiv um Einwohner und das bemerkenswerterweiße nicht unbedingt in Europa, sondern vor allem in Asien und im Orient.
Norwegen fährt in diesen Regionen gar Werbung auf, um Arbeiter anzulocken. Gerade in den "einfachen" und damit geringer bezahlten Arbeiten der Landwirtschaft sind Arbeitskräfte gefragt, in den Herkunftsländern der Einwanderer wird der Lohn wiederum als sehr hoch empfunden.
Entsprechend sind den Norwegern auch Flüchtlinge sehr willkommen, die den Weg nur leider allzu selten hoch in den Norden finden.

ANDERES
Medien
Es gibt in jedem Fylke eine eigene Regionalzeitung, die auch im Besitz des amtierenden Jarl steht. Eine Pressefreiheit gibt es nicht, wodurch sich die Nachrichten je Fylke auch geringfügig in Deutungen unterscheiden können. Dem übergeordnet ist die Zeitung des amtieren Königshauses, sie wird überregional herausgegeben und stellt damit innerhalb der Fylker eine zweite Meinung dar.

Norwegen produziert gemeinsam mit Schweden immer wieder Filme, die in den beiden Ländern auch recht beliebt, im Ausland hingegen unbekannt sind. Englischsprachige Filme werden selten synchronisiert, sondern lediglich untertitelt - Norweger verstehen die Sprache gewöhnlich entsprechend gut.

Sonstiges
Menschenrechte per se gibt es in Norwegen nicht. Und obwohl man selbst keine Menschen versklavt, steht man Sklaverei und Leibeigenschaft doch neutral gegenüber. Ein prinzipielles Recht auf Selbstbestimmung gibt es also nicht, auch wenn unter dem aktuellen Königshaus nicht von etwaigen Möglichkeiten Gebrauch gemacht wird.
Die Befürworter der Brynjars führen eben diese Menschenfreundlichkeit an, wenn es zu Debatten über das anstehende thing kommt - der aktuelle Prinzregent mag noch recht jung und sehr zahm wirken, aber bei ihm dürfte dieser Kurs mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin garantiert werden.

Einen Kratzer erleidet Norwegens Menschenfreundlichkeit dann doch: Homosexualität ist nach wie vor Tabuthema, nicht direkt unter Strafe stehend, aber doch insofern verpönt, als dass junge homosexuelle Norweger nur selten trauen, sich zu outen.

18 Fylker und 426 Grafschaften zählt Norwegen. Während die Fylker äußerst eigenständig agieren und damit nicht ganz zu Resteuropa passen wollen, sind die ihnen untergeordneten Gebiete mit denen europäischer Grafschaften vergleichbar.
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