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United we stand - divided we fall
| Neue Posts | Posts von heute | Es ist: 14.12.2018, 10:42 PM | Abmelden


Es tut mir leid, Pocahontas
Kronprinzessin von Kewaunee & Verlobter
#1
Es tut mir leid,
Pocahontas
gesuchte Charaktere
Sooleawa Walker
Prinzessin der Anishinabe [Kewaunee]
23 Jahre | Kyra Santoro?
Dass sie ‚nicht von hier‘ ist, sieht man Sooleawa bereits an, bevor man den Kopf über ihren ausgefallenen Namen schütteln kann. Ein bisschen zu dunkle Haut, ein bisschen zu ebenmäßige Gesichtszüge – das ist das eine. Ein bisschen unwillig, sich europäischen Traditionen anzupassen und in Unterhaltungen brav nur noch wahrzunehmen, was auch gesagt wurde, das andere. Aufgewachsen ist sie schließlich in einer Umgebung, in der schon ein Name eine Geschichte erzählt. Und ihrer bedeutet Silber. So wertvoll wie dieses Edelmetall ist sie für ihr Nation, für ihre heutige Familie. Vor 10 Jahren ist sie adoptiert worden, hat den Platz einer verstorbenen Tochter eingenommen. Vollkommen normal in der Kultur nordamerikanischer Ureinwohner – und die Europäer machen große Augen. Immerhin ist sie damit die älteste Tochter des chiefs der Anishinabe, die Nichte des Königs von Kewaunee…
…und da eben dieser König noch immer keinen eigenen Nachwuchs hat, steht seine Familie umso mehr in der Öffentlichkeit. Für Sooleawa bedeutete das Internat, europäische Universität, ein Studienfach, mit dem sie potentiell politische Aufgaben innerhalb eines ganzen Königreichs wahrnehmen könnte. Und schließlich eine Verlobung mit Guy, den sie bisher kaum gesehen hat. Aber es bedeutet auch, dass ihr die gesamte ursprüngliche Bevölkerung eines Landes sagt, dass sie stolz darauf zu sein hat, wer sie ist, wo sie her kommt.
Dieser Stolz zeichnet Sooleawa auch aus, ebenso wie Feinfühligkeit, nur dass sie meist eher mit einem Kopfschütteln als empathisch reagiert. In der Regel machen Menschen – Europäer – sich das Leben schließlich selbst schwer und deren Probleme sind nicht ihre. Davon hat Sooleawa genug und sicher gehört zu ihnen, sie ein Mal mehr zu einem schlechten Indianerfilm gezwungen zu haben. Manchmal möchte sie es dem Häuptling aus Winnetou II gleich tun: Ihren Speer in den Boden rammen und „Krieg“ sagen. Aber warte… da, an der Grenze ihres Heimatlandes ist doch schon Krieg.


Guy Léon Capet
Prinz von Frankreich
25 Jahre | Thom Morell?
Der Gedanke ‚nicht von hier‘ kommt einem beim Anblick von Guy Capet auf seinem Militärstützpunkt in Marokko ebenso leicht. Mit seinen blauen Augen, blonden Haaren – und tatsächlich immer noch blassen Haut – fällt er in dieser Umgebung auf, auch ganz ohne den Titel eines Prinzen von Frankreich. Selbst ‚nur‘ auf Rang 3 der Thronfolge, ist davon auszugehen, dass Guy als Nesthäkchen seiner Generation niemals auf dem Thron seines eigenen Landes sitzen wird. Dabei wäre er nicht unbedingt die schlechteste Wahl. Geprägt durch seine Zeit beim Militär gehören Selbstdisziplin und Konzentration auf das Wesentliche zu seinen prägenden Eigenschaften – und bilden damit einen Kontrast zu anderen Zweigen seiner Familie, die durch ihr ausschweifendes (Sex)leben auffallen. Wie man sich unwohl fühlt und trotzdem weiter macht, müsste Guy schon dadurch sehr gut wissen.
Erfahrungen damit hat er auch abseits der Familie gesammelt: Kaum 20, kaum mit der militärischen Ausbildung fertig hat man ihn nach Marokko und damit in einen Aufstand geschickt. Es war kein Krieg, aber mit Chaos, Unruhe, Tod hat Guy Bekanntschaft geschlossen – aber auch mit französischer – damit seiner – Überlegenheit. Aus einem niedergeschlagenen Aufstand einer fundamentalistischen religiösen Sekte lässt sich eine Menge Kraft ziehen, schlechte Gefühle damit erschlagen, sich selbst sagen, dass es das wert ist. Und dass er immer wieder genau das gleiche tun würde.
Gedacht haben mochte er dabei an Marokko oder eins der anderen Länder, die als Kolonie zu Frankreich gehören – nicht an einen Flecken Land in Nordamerika, der sich verächtlich so wunderbar Indianerterritorium nennen lässt. Und doch gibt es da jetzt die Verlobung mit Sooleawa, die Notwendigkeit eines weiteren Umzugs in ein Kriegsgebiet. Und den Gedanken, dass Geschichte sich offensichtlich wiederholt: Ein weiteres Mal dürfen Europäer den Nordamerikanischen Kontinent erobern und von Wilden befreien – nur dass die dieses Mal weiß sind und sich Demokraten nennen.
suchende Charaktere
Jan Leandersson
48 Jahre | Sicherheitsmanager von Kewaunee
Sicherheitsmanager, Leiter der herrschaftlichen Garde, Verteidigungsminister, war chief… – es gibt mehr Worte für Jans berufliche Beschäftigung als er am Tag verliert. Wortkarg und unterschwellig aggressiv gehört Jan nicht zu den klassischen Führungspersonen in einem politischen Amt. Trotzdem läuft bei ihm zusammen, was es an Maßnahmen für die Staatssicherheit gibt. Es kommt Jans Kontrollsucht entgegen, die er ansonsten auch über Sport befriedigt. Ein weiterer Beitrag, seinen Beruf besser erfüllen zu können, während es ein Privatleben gar nicht zu geben scheint.
Private Worte hat er auch mit Sooleawa – oder gar Guy – bisher nicht gewechselt und für die Verbindung der beiden ist Jan definitiv nicht verantwortlich. Er gehört ‚nur‘ zu denjenigen, die davon profitieren und ein Interesse haben, dass Sooleawa in der Spur läuft, die Verantwortung für ihr Land über persönliches Glück setzt. Ihre Verlobung ist für Jan Türöffner zu Terminen beim französischen König. Anstoß dafür, diesen zu militärischem Einsatz in Nordamerika zu bewegen. Es könnte gut gehen, sich da abzusprechen, solang Sooleawa dabei bleibt, dass die Probleme anderer nicht ihre sind. Nur Jan hat da eine Tochter, sie zur Adoption frei gegeben, obwohl er nicht tot ist. Oh, DAZU hat Sooleawa Meinung.

Jean Capet
42 Jahre | König von Frankreich
Als großer Bruder und König von Frankreich haben Jean und Guy gleich eine doppelte Beziehung zueinander.
Jean, der aufgrund der Verfehlungen seines großen Bruders Charles den Thron Frankreich bestieg, ist ein ehemaliger Panzerfahrer der französischen Streitkräfte, was sich in seinem Regierungsstil widerspiegelt und ihm einen eher doppeldeutigen Spitznamen eingebracht hat. Wie viele andere Mitglieder der Capet pflegt auch der Monarch Frankreich ein eher… kreatives Liebesleben, schafft es allerdings, nicht all zu negativ aufzufallen – zumindest hält er Privatleben und Regierungsgeschäfte strikt getrennt. Sei es der Disziplin, die er jahrelang gelebt hat oder dass er die Scharte, die Charles geschlagen hat, wieder aus wetzen will, irgendwie eine Mischung aus beidem.
Das Verhältnis zwischen Guy und Jean ist in der Regel ein gutes, zumindest im Privaten. Offiziell ist da diese Schranke zwischen Soldat und Hauptmann, Untertan und König, die das Ganze wie durch einen Vorhang recht kühl erscheinen lassen.
Frankreich hat Schulden und um seine Macht aufrecht zu erhalten, tut Jean alles, um lukrative Bündnisse zu schließen und alte Feindschaften zu beenden. Und dazu gehört auch, dass er seine Kinder und Geschwister an den Mann oder die Frau bringt… und auch Guy ist davon nicht verschont. Aber wie er das empfindet… tja, gute Frage.
Geschichte
Kewaunee - Sooleawas Heimat
Auf der realen Landkarte liegen die US-Bundesstaaten Wisconsin, Illinois, Indiana und Michigan. Es ist das traditionelle Siedlungsgebiet einiger großer Algonkinnationen, zu denen auch die Anishinabe gehören. Diese wurden bei uns nicht in Richtung Ausrottung und in Reservate getrieben, sondern sind gleichberechtigte Mitglieder des Staates, verwaltet ihr Gebiet selbst und haben entsprechend kulturelle Traditionen aus dem 18. Jahrhundert bewahrt. – Kewaunee ist das einzige Nordamerikas, in dem sich Menschen verschiedener Kulturen und Religionen in dieser Gleichberechtigung arrangiert haben, man sogar von einem ‚gewählten Häuptling‘ an Stelle eines Königs regiert wird. Aber um es dem Rest der Welt einfacher zu machen, bleibt man bei diesem Begriff.
Ein Häuptling von Kewaunee kann allerdings auch weiblich sein. Der nächste Häuptling – oder ógima, wie es politisch korrekt heißt – könnte Sooleawa sein. Von ihrer Familie potentiell darauf vorbereitet, wäre die Ehe mit Guy das i-Tüpfelchen, um ihr die Stimmen der weißen Bevölkerung zu sichern. Es ist der Weg, den sie zu gehen hat – Bedingung der Verlobung. Eine von vielen. Es ist der Weg, der gerade nicht mehr besonders deutlich ist, denn die erste Frage, die sich stellt, ist: Gibt es überhaupt noch ein Land, wenn Sooleawas Onkel tot ist?
Aktuell herrscht Krieg in Nordamerika: Royalisten – Anhänger der Monarchie – gegen Terroristen, Mörder, die sich eine neue Staatsform und Befreiung aller Völker vorgenommen haben. Mit anderen Worten: Kulturimperialisten, die Sooleawas Nation zu einem bestimmten Lebensziel zwingen wollen. Das ist Grund, sie abzulehnen – und sich nach Jahrhunderten wieder für einen Krieg mit den Franzosen zu verbrüdern, nicht wahr?
Informationen
Hei! Schön, dass du noch da bist, dass du dich noch immer für die Geschichte von Sooleawa und Guy – die Dame kommt immer zuerst – interessierst. Dann müsstest du jetzt nur noch auf antworten klicken und uns sagen, wen von beiden du lieber haben möchtest. Freuen würden Tony (Jean) und ich (Jan [Maj]) uns definitiv über beide und können garantieren, dass sie auch über unsere Charaktere hinaus guten Anschluss finden werden: Sowohl die französische Königsfamilie, als auch Einwohner aus Kewaunee sind mehrfach im Forum vertreten, darunter auch zwei Natives aus Sooleawas Nation. Darüber hinaus befindet sich alles, was politisch Rang und Namen hat, in Wien, so dass man kurze Dienstwege bis zum nächsten – möglichen – Verbündeten oder auch Feind hat. Dabei, dich in dem Dschungel zu Recht zu finden, helfen wir dir gern! Im besten Fall über Skype. Da können wir auch über Änderungswünsche reden, die Namen, Ava oder Alter betreffen. Antworten gibt es bei uns ab 400 Worten aufwärts und schwankend zwischen ‚noch am gleichen Tag‘ und ‚erst in fünf Wochen‘. Da passt du doch rein, oder nicht?



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