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neuer Charakter  Byzanz
#1
Einleitung
Hei, hei!

Wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnt, würde ich mich gerne an ein neues Projekt wagen - und an ein Länderkonzept, das es bisher in dieser Form noch nicht gab. Territorial in etwa an Stelle des Osmanischen Reichs würde ich gern ein byzantinisches Kaiserreich etablieren. Damit bin ich hinsichtlich vorherrschender Sprache, Kultur und Religion vollkommen anders unterwegs - und wünsche mir daher, dass ihr z.B. die Diplomatie vollkommen neu mit mir aushandelt. Ansonsten habe ich ein paar erste Ideen zum Land seinen Verknüpfungen und meinem Charakter mitgebracht. Das ist allerdings alles erst mal auf meinem Mist gewachsen und hat keine offizielle Bestätigung vom Team. Ich wünsche mir Rückmeldung zu allem, muss aber dazu erwähnen, dass ich nicht unbedingt alles am Ende aufnehmen werde. Aktuell ist der Entwicklungsprozess nämlich noch ziemlich am Anfang.

Grüße, Maj
Kaiserreich Byzanz
Wenn das nur gut geht und sich der Wind dreht.
Staatsform / Herrschaftsanspruch
Das byzantinische Reich ist entsprechend historischer Vorgaben ein Kaiserreich und das Staatsoberhaupt führt auch genau diesen Titel (bzw. wird im eigenen Land offiziell als 'Basileus' bezeichnet). Damit steht Byzanz in einem historischen Widerspruch zum Österreichischen Kaiser, der vom Papst gekrönt ist, und zu dem Gedanken, dass es nur einen christlichen Kaiser geben könne. - Der historische Grund dafür ist bereits im 9. Jahrhundert nach Christus zu suchen... aber kurz gesagt: Byzanz erkennt weder den Kaisertitel des Österreichers und ihn als obersten Herrscher aller christlichen Länder, noch den Papst in Rom als obersten geistlichen Führer der Christenheit an. Im Gegenteil sieht man sich selbst als einzige legitime Nachfolger christlich-römischer Kaiser. Damit beansprucht Byzanz die Stellung als 'oberster Herrscher über alle christlichen Länder' und behandelt den Patriarch von Konstantinopel als höchstes geistliches Oberhaupt der Christenheit.
Militärisch gehört man zu den 'Großen' im Mittelmeerraum, mit Stützpunkten an verschiedenen Stellen und einem Anspruch darauf, Handelsrouten zu kontrollieren, die über 'Zugang zum schwarzen Meer' hinaus gehen.
ACHTUNG: Sie beanspruchen es. Haben einen Stolz, eine Arroganz, durchaus ein entsprechendes Auftreten. Aber ich versuche nicht, euch tatsächlich einen Herrscher über alle eure Länder zu setzen. Byzanz darf für diese Haltung gerne belächelt werden.


Territorium
Wie anfangs gesagt, liegt Byzanz ungefähr da, wo bisher das Osmansiche Reich lag. Das Kerngebiet des Staates wird auch weiterhin die Türkei bleiben. Ich mag zum Teil bis in den Kaukasus hoch und bis an die israelische Grenze runter... Insgesamt gibt es da bisher aber höchstens eine Wunschliste, die ich gesondert erst anfangen muss. Deswegen bleibe ich an dieser Stelle mal vage.


Sprache / Kultur / Religion
Geprägt ist mein byzantinisches Kaiserreich bis heute von seinen Wurzeln - d.h. einem Oströmischen Reich und starken hellenistischen Einflüssen.
Ein orthodoxes Christentum ist die Religion der Elite und die Religion, die vom Staatsoberhaupt protegiert wird. Der Erhalt bestimmter Titel und Ämter ist an diese Religion verknüpft - obwohl es auf den 'unteren' Ebenen ebenso starke Einflüsse des Islams gibt. Inwiefern der muslimische Anteil der Bevölkerung doch eine Mehrheit darstellt, werde ich noch gucken müssen.
Man spricht eine Form von Griechisch als offizielle Amtssprache - und darunter eine Vielzahl weiterer Sprachen, die je nach Region auch eine gewisse Anerkennung finden. Allgemein verbreitet sind sie aber nicht. Bedacht werden muss dadurch: In Byzanz sind dadurch bis zu sieben Alphabete/Schriftsysteme in Gebrauch. Sprachtalent oder Ehrgeiz sollte einem großen Teil der Bevölkerung gegeben sein.
Trotz Spannungen zwischen den verschiedenen Völkern und Kulturen haben lange Friedensperioden an den Außengrenzen wieder dafür gesorgt, dass Byzanz sehr offen ist. Wissenschaft und eine gute Ausbildung gehören zu den hochgeschätzten Werten - darunter seien "Die sieben freien Künste" als Stichwort genannt. Neben Naturwissenschaften werden somit auch kulturelle/künstlerische Aspekte sehr gefördert. (Und historisch besehen spricht der Erfolg Bände, auch wenn selbst im DK weiterhin mit 'arabischen Zahlen' gerechnet werden darf, anstatt sie in 'byzantinische Zahlen' umzubenennen.)


Herrscherfamilie / Erbfolge
Dynastiewechsel sind in Byzanz durchaus machbar, weil sich die Vorstellung, der Kaisertitel sei ausschließlich erbbar, nicht durchgesetzt hat. Die Zustimmung von einfacher Bevölkerung, dem Adel und Militär, aber vor allem der Kirche sind ebenso entscheidend. Generell gilt jedoch, dass ausschließlich Männer einen Herrschaftsanspruch haben oder durchsetzen dürfen. Eine Ehefrau kann als Mitregentin Entscheidungen treffen und gelegentlich kann eine verwitwete Mutter als Regentin für ihren Sohn fungieren. Darüber hinaus sind Mädchen von der Herrschaft ausgeschlossen.
Hinsichtlich Eheschließungen ist Byzanz wählerisch: In die Familie einheiraten dürfen ausschließlich Personen, die aus christlichen Familien stammen - und zum orthodoxen Glauben konvertieren. Bei Eheschließungen aus der Familie heraus zeigt man sich großzügiger: Es dürfen auch Nichtchristen sein, solang das eigene Familienmitglied dafür nicht konvertieren muss.
Aktuell haben die Laskariden den Kaisertitel inne und es wurde in den letzten Generationen immer an den erstgeborenen Sohn vererbt. Eine vollkommen agnatische Primogenitur lässt sich dadurch leicht als Erbrecht annehmen - und dabei zwei Aspekte vergessen: Die Abhängigkeit von Zustimmung und das eine Kriterium, das mehr zählt, als ein Erstgeborener Sohn zu sein. Das antike Recht, das noch immer gilt, nur mangels entsprechender Familienkonstellationen lange nicht zur Anwendung kam, besagt: 'purpurgeborene' Söhne werden vorgezogen. Als Nachfolger an erster Stelle steht der erstgeborene Sohn, der während der Herrschaft seines Vaters zu Welt kam. Ältere Brüder werden übergangen.
Und damit kommen wir jetzt in den Bereich der Ideen und Vorschläge.


Diplomatie
gesetzt
  • BÜNDNISSE: Ägypten, Gibraltar, Jordanien, Libyen, Monaco, Russland, Schweiz
  • FEINDSCHAFTEN: Katar, Persien, Saudi-Arabien, Spanien, VAE

Wünsche
  • BÜNDNISSE: Israel, Italien, Portugal
  • NEUTRALITÄT: Österreich-Ungarn
  • FEINDSCHAFTEN: Burgund, Frankreich, Griechenland, Vatikan

Ich habe mir schon Gedanken gemacht, warum ich welche Diplomatie haben mag. Aber ich liste euch die Gründe mal nicht alle von vorne herein auf, das wird zu lang. Wenn ihr sie wissen möchtet, fragt ruhig.
Auf Diplomatie zu Staaten in Amerika möchte ich bewusst verzichten. Ansonsten kommt es in Europa auf die Begründung an.


Verwandtschaften
gesetzt
  • Süd Dakota (Kaiserin), Schweiz Monaco (Schwiegermutter)

Wünsche
  • Israel, Ägypten - beides Eheschließungen IN eure Familien hinein


Graue Dynastie
Aktuell sehe ich zwei Möglichkeiten, was Byzanz und die Graue Dynastie angeht.
Die erste ist recht schlicht: Byzanz ist nicht Mitglied, weil man die Mitgliedschaft bisher abgelehnt hat. Nachdem man die christlichen Staaten als 'rechtmäßig untergeordnet' betrachtet, hat man nur wenig Interesse, sich gleichrangig mit ihnen an den Tisch zu setzen. Bei dieser Nichtmitgliedschaft bleibt es auch - und das aktuelle Kaiserpaar muss auch nicht unbedingt von dem Verein wissen. (Auch wenn sich hier Potential für die Story bietet, dass sie eingeladen wurden und abgelehnt haben.)
Die andere enthält ein bisschen mehr Potential, finde ich, die braucht aber auch stärker euch. Wollt ihr das? Machen wir das? Spielt ihr das mit? Und vielleicht auch ans Team: Darf ich? In dem Fall ist Byzanz Mitglied, konnte seine Mitgliedschaft aufgrund innenpolitischer Schwierigkeiten in der jüngeren Vergangenheit jedoch nicht wahrnehmen. Nachdem auf der Ebene aber wieder Ruhe ist, kann man sich auch der Grauen Dynastie wieder zuwenden. Ich würde dann gerne eine FÜHRUNGSPOSITION innerhalb der GD durchsetzen und diese dazu nutzen wollen, die interne Gesetzgebung der GD zu reformieren. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen und wir können aufgrund althergebrachter Traditionen uns zusätzlich zum Erfolg der Raben nicht auch noch gegenseitig zerfleischen.

Basilissa Konstantina Laskarina
  • wurde auf den Namen 'Constanze' getauft, in Byzanz wird aber überwiegend die griechische Form ihres Namens genutzt
  • ist 46 Jahre alt und wurde in Schönbrunn, Süd Dakota, geboren
  • heiratete vor über 25 Jahren einen Prinzen aus dem byzantinischen Reich, der für die allgemeine Wahrnehmung in der Thronfolge weit hinten stand
  • hat vier Kinder, die zum Teil in den letzten Jahren nur wenig von ihr gesehen haben, sich über die Erwartungen der Eltern an sie aber im Klaren sind
  • ist zu 50% Lakota - und fällt dadurch in Byzanz kaum als Ausländerin auf
  • wurde einerseits dazu erzogen, dieses kulturelle Erbe zu verleugnen, hatte andererseits in den letzten Jahren kaum Zeit, selbst daran zu denken
  • beherrscht es perfekt, byzantinische Arroganz und Überzeugung von der eigenen Überlegenheit an den Tag zu legen
  • fühlt sich in der Hinsicht manchmal jedoch wie eine Verräterin an sich selbst
  • hat eine entsprechend schwierige Haltung zu ihrem Geburtsland
  • ehrgeizig, machtbewusst, manipulativ, mit einer teils eigenwilligen Moral
  • hat - auf der Grundlage, dass purpurgeborene Söhne vorzuziehen sind - in den letzten Jahren gemeinsam mit ihrem Mann dessen Herrschaftsanspruch durchgesetzt
  • ist vor kurzer Zeit zur Mitkaiserin gekrönt worden
  • trotz dieser offiziellen Anerkennung ist ihre Herrschaft innerhalb von Byzanz noch immer wackelig
  • wichtiger Aspekt: Sie haben es durchgesetzt, weil sie es wollten und weil es ihr Recht ist - nicht weil der ältere Bruder ihres Ehemanns in erheblichem Maß unfähig gewesen wäre.
Wünsche
  • FAMILIE
    Ich habe ihre Familienmitglieder bisher alle miteinander weder benannt, noch konkrete Altersstufen festgelegt.
    Bewegen kann sich das bei den Kindern zwischen 10 und 24 - und sind definitiv nicht mehr als vier. Das Älteste hätte ich gerne mindestens bereits verlobt und als 'sehr in der Spur': Pflichtbewusst, konzentriert... Das Jüngste darf Züge eines verwöhnten Nesthäkchens haben.
    Ihr Mann ist mindestens fünf Jahre älter. Es gibt sowohl ältere, als auch jüngere Geschwister - und entsprechend auch da schon Eheschließungen und Nachwuchs, der selbst im heiratsfähigen Alter ist oder schon Kinder hat. Da kann ich also noch eine ganze Menge mehr verheiraten außer nach Israel und Ägypten. Das würde ich auch gerne nutzen, zum Teil auch unabhängig oder konträr zur bestehenden Diplomatie. Da bin ich mit Altersangaben und Geschlecht aber noch flexibel bin, würde ich es mal so herum machen, dass wir gucken, wen ihr gerne unterbringen wollt.
  • KONTAKTE
    So wenig Zeit Constanze in den letzten drei bis fünf Jahren hatte, mehr als politische Kontakte zu pflegen, wird ihr Bekanntenkreis groß sein. Aufgrund ihrer Herkunft dürfen sich NORDAMERIKANER hier gerne angesprochen fühlen. Da besonders die 'älteren Semester'. Ansonsten dürfte es im MITTELMEERRAUM niemanden geben, den sie nicht irgendwie kennt. Auch hier freue ich mich erst mal auf Vorschläge.
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  • Eliora, Elise
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#2
Shalom Maj! :)

Nachdem ich vorhin erst mit einem (griechisch-)orthodoxen Christen darüber sprach, wie ähnlich diese christliche Glaubensrichtung und das Judentum sind, finde ich es sehr spannend, nun hier deine Anfrage zu sehen. :)

Also, grundsätzlich habe ich, gerade ob der Religion und der geographischen Lage, nichts gegen ein Bündnis einzuwenden. Ich würde mich aber dennoch über deine Gedanken dazu freuen. <3

Familiär könnte ich dir in verschiedenen Generationen etwas bieten, von den Geschwistern von Ellie könnte ich Omri (*1988) anbieten, der ist in meiner Übersicht noch ohne passende Frau.
Alternativ kann ich anbieten, dass eine byzantische Prinzessin einen Onkel von Eliora geheiratet hat (diese habe ich bisher nur mit der Anzahl aufgelistet) - oder aber einen Onkel des Königs, also in der Großelterngeneration. :) Was wäre die am liebsten? :)


Viele liebe Grüße
Lora. :)
Antworten
#3
Bündnis mit Ägypten ist safe. Wegen Familie guck ich noch.
Antworten
#4
Bevor ich mich näher äußern könnte, bräuchte ich ein paar mehr Infos dazu, wieso sie Anspruch auf ALLE christlichen Länder erheben...
orthodox und katholisch sind zwei verschiedene Paar Schuhe
Antworten
#5
Erkläre ich dir, sobald ich wieder eine Tastatur habe.

Danke für die Rückmeldungen!
Antworten
#6
Guten Abend/Morgen!

Wie versprochen gibt es hier, mit Tablettastatur immerhin, noch mal Rückmeldung. Bzw. fange ich erst mal nur mit deiner Rückfrage an, Keks. Ich mag sie nämlich gerade gerne schreiben. Dafür müssen wir jetzt einen größeren Ausflug in die Geschichte machen. Ich habe vor, Byzanz von der Denkweise her stark an historischen, christlichen Herrschaftsansprüchen zu orientieren.

Natürlich sind Formen des orthodoxen und des katholischen und auch des evangelischen Glaubens alles verschiedene Paar Schuhe. Aber Konfessionen sind eine historische Entwicklung und jede religiöse Reformbewegung im Christentum hat und hatte nur ein Ziel: dem Urchristentum wieder näher zu kommen. Denn durch Jesus wurde DER christliche Glaube „gestiftet“, nicht verschiedene Konfessionen. Es gibt nur einen wahren, einen echten christlichen Glauben. – Und welche Konfession behauptet nicht von sich, dass sie diesen Glauben hat? Deswegen wahrer, richtiger, besser, aber vor allem Gott näher und damit höher stehend zu sein?
In der Hinsicht bilden meine orthodoxen Christen im byzantinischen Reich keine Ausnahme.
Und schon auf der Grundlage kann der Papst in Rom nicht DER Stellvertreter Gottes oder der Nachfolger Petris sein. Denn der katholische Papst ist bereits vom Weg abgekommen. Sozusagen aus meiner Sicht ist der Katholizismus die jüngere und verfälschtere Religion.

Trotz kleinerer Unstimmigkeiten und verschiedenen Strömungen gab es aber bis ins (frühe) Mittelalter hinein nur eine, einheitliche christliche Kirche. Diese war nicht einem Papst in Rom untergeordnet, sondern die bekannte, christliche Welt war in Patriarchate aufgeteilt, die untereinander eine gewisse Gleichberechtigung hatten. Dennoch der wichtigste unter ihnen war derjenige, der in der Stadt zu Hause war, in der sich auch die weltliche Macht konzentrierte. Das bedingt sich einfach aus dem Aufbau des römischen Staats, also gewisser Infrastruktur. Das Christentum ist seit dem 4. Jahrhundert die Staatsreligion im römischen Reich – und es gab quasi keine Christen außerhalb des römischen Reichs. Die Hauptstadt des römischen Reichs war zu dem Zeitpunkt Konstantinopel, also, Byzanz.
Historisch gesehen und byzantinisch begründet ist das Oberhaupt der christlichen Kirche damit in Byzanz. Nicht in Rom. Der Patriarch von Rom hat sich nur unrechtmäßig dazu aufgeschwungen, mehr Macht zu haben – und die Christen in Westrom waren alle so dumm, ihm nachzulaufen. – Bis Luther kam.

Zudem gibt es eine ganz klare Machtverteilung: Gott ist der Herrscher der Welt. Sowohl auf geistiger als auch auf weltlicher Ebene. Und Gott legitimiert Menschen dazu, diese Aufgaben für ihn zu übernehmen. In erster Linie übergibt er sie an ein (geistliches) Oberhaupt. – Und wie ich dir eben bewiesen habe, ist dieses Oberhaupt rechtmäßig nicht der Papst, sondern der Patriarch von Konstantinopel. Und der übergibt die weltlichen Aufgaben an einen weltlichen Herrscher. An den Kaiser.
Deswegen kann es in der christlichen Welt nur einen Kaiser geben. Und deswegen ist eine Krönung desselben immer an die christliche Kirche gebunden. Der Patriarch von Byzanz krönt den byzantinischen Kaiser. Und der verteilt dann weltliche Aufgaben weiter. Damit stehen alle christlichen Herrscher, weil sie Gott unterstehen (und Könige von Gottes Gnaden sind), auch dem byzantinischen Kaiser.

Dass wir trotzdem das ganze Mittelalter hindurch im deutschsprachigen Raum einen Kaiser haben, der vom römischen Papst gekrönt wird/wurde, liegt an Irene. Kaiserin Irene hatte sich um 800 darum bemüht, Alleinherrscherin im byzantinischen Reich zu sein. Das war aus verschiedenen Gründen kritisch. Unter anderem aus dem Grund, dass sie eine Frau war. Und eine Frau konnte um 800 nicht Kaiserin sein. U.a. aus Sicht des Patriarchen in Rom gab es zu der Zeit keinen Kaiser.
Das gab ihm die Möglichkeit, etwa zu Weihnachten 800 den Franken König Karl den Großen zum Kaiser zu krönen. – Und an der Stelle sagt Byzanz eben: Das erkennen wir nicht an. Erstens hatte der Patriarch von Rom nicht das Recht, es hätte der von Konstantinopel tun müssen. Zweitens gab es zu dem Zeitpunkt einen Kaiser: Irene. Diese Krönung ist unrechtmäßig und gegen Gottes Willen. Diesen Kaisertitel trägt Karl der Große zu Unrecht. Er ist genauso ein christlicher Herrscher, der dem byzantinischen Kaiser untergeordnet ist wie alle und schon immer.
Und was 800 für Leo III. und Karl den Großen galt, gilt im DK aus byzantinischer Sicht 2013 für Lazarus-Matthäus und Leopold von Schwarzenberg: Unrechtmäßig und untergeordnet.

Jetzt waren Karl der Große und Leo III. aber nicht einfach nur machtbewusst – sondern die Christenheit hatte um 800 ein ernsthaftes Problem damit, keinen Kaiser zu haben. Die Weltgeschichte wurde schließlich noch sehr stark anhand der Bibel ausgelegt und da findet sich im Buch David eine Prophezeiung, die als „vier Reiche Lehre“ in die Wissenschaft eingegangen ist. Laut dieser Prophezeiung sollte es vier große Königreiche geben – und nach dem Zerfall des vierten Königreichs das Reich Gottes auf Erden anfangen. Diese vier Königreiche hatte man folgendermaßen interpretiert: babylonisches Reich, Reich Alexanders des Großen, Perserreich, römisches Reich.
Sprich: Nach dem Zerfall des römischen Reichs muss das Reich Gottes auf Erden anfangen.
Was aber, wenn es das nicht tut? – Man kann ja nicht sagen „ups, wir irren uns theologisch seit ein paar 100 Jahren“. Also hat man dafür Sorge tragen müssen, dass das römische Reich fortbesteht. Deswegen hatten wir real (bis 1806) ein Heiliges römisches Reich deutscher Nation.
Bzw. pocht mein byzantinischer Kaiser darauf, dass sein Reich die legitime Fortsetzung des römischen Reichs ist: Das letzte Reich, bevor das Reich Gottes anfängt.

Eine gewisse Säkularisierung wird es im byzantinischen Reich die letzten ca. 250 Jahre durchaus gegeben haben, aber das ändert nichts daran, wie die eigene Herrschaft und damit auch der Anspruch auf eine Vormachtstellung gegenüber anderen christlichen Herrschern legitimiert wird. Und da ist es völlig egal, ob dieser christliche Herrscher katholisch, protestantisch oder orthodox ist. Es gibt nur einen Gott und der hat die Hierarchie klar verteilt.

Wichtig zum Schluss ist vielleicht noch: Ich verkaufe hier keine Wahrheiten. Ich verkaufe byzantinisches Gedankengut. Wenn ich aber Fragen offen gelassen habe, schreib noch mal :)

Maj
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  • Eliora, Elise, Laurenz
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#7
Hey Ho, danke schonmal für die ausführliche Antwort. Da du ja wie gesagt byzantinische Wahrheiten verkaufst, nehme ich mir mal das Recht heraus nicht oder noch nicht darauf zu antworten sondern eine weitere Frage zu stellen:Biggrin

Warum sollten Länder wie die Schweiz oder Italien ein Bündnis mit einem Land haben, dass ihren Papst nicht anerkennt? Die Schweiz stellt die Schweizer Garde und hat dadurch eine enge Bindung an das Papsttum. Was wohl passiert, wenn die Schweiz mit Byzanz kuschelen? Denn meinem Verständnis nach wenn du mit Byzanz neu aufbaust dann ist das Bündnis zwischen Schweiz und Osmanischen reich hinfällig. Weil: neues Land. Meinem ganz subjektiven Empfinden nach.
Gleiches gilt bei einem Bündnis mit Italien. Italien ist für den Schutz des Papstes zuständig da er keine eigene Armee hat. Er ist darauf angewiesen, dass Italien seinen Schutz garantiert. Und den würde er massiv bedroht sehen, wenn Italien mit einem Land befreundet ist, dass den Papst ablehnt und Anspruch auf alle Christen erhebt.
Genauso stutzig hat mich die Neutralität mit Österreich gemacht. Die sollen neutral gegenüber einem Land sein, dass ihren Herrscher nicht aner kennt?

Diese Gedanken kamen mir, ohne dass ich mal mit Lotts gesprochen habe. Denn das hier ist kein Diktat ihrer Diplomatie, sondern meine spontanen Gedanken zu: was wäre wenn die Diplomatie so zustande käme?

Allein durch das obige Diplomatiegebilde würde sich mein Papsttum und unter Umständen auch mein Papst massiv verändern. Und ja, da bin ich etwas kritisch. Deswegen direkt ein Berg an Fragen die sich vorstellen: das ist alles schon fest. Denn wenn es darauf hinaus läuft, dann verändert es mein Land und meinen Charakter.
Antworten
#8
Morgen :)

Ich nehme Rückfragen dazu gern. Deswegen habe ich mit der Grundidee auch schon früh zu euch kommen wollen. Dass es in das eine oder andere eingreift und wir vielleicht länger überlegen und puzzeln müssen, bis alles passt, habe ich mir schon gedacht. Dass finde ich auch nicht schlimm. Die Reihenfolge, in der du die Länder angesprochen hast, sortiere ich mir aber mal anders. Und was dabei vor allen Dingen für LOTTS, aber auch für alle anderen Länderverantwortlichen gilt, ist: Auch wenn ich über eure Länder rede, sind das erst mal nur meine Gedanken. Das heißt nicht, dass eine Diplomatie genau so und in der Begründung zu Stande kommen muss.

Österreich-Ungarn ist zwar Träger eines Kaisertitels, in seinem ganzen Staatsaufbau aber unglaublich liberal und tolerant. Von meinem Eindruck her erhebt Österreich keinen Anspruch darauf, oberster weltlicher Herrscher über alle Christen zu sein. Das schmälert in der heutigen Zeit das Konfliktpotential zwischen Österreich und Byzanz. Byzanz würde auch sagen, dass Österreich noch weniger das Potential hat als man selbst, so was durchzusetzen. Der wichtige Punkt ist auch: Byzanz erkennt nicht grundsätzlich ein österreichisches Staatsoberhaupt nicht an. Das tut es. Es erkennt es als Kaiser und damit als "dem eigenen Staatsoberhaupt gleichrangig" nicht an. Sondern es wird behandelt wie... der König irgendeines christlichen Landes. Sicher immer bisschen von oben herab, man ist ja Byzanz und hat da historische Ansprüche. Aber durchaus mit der Anerkennung "du bist Herrscher eines ansonsten souveränen Staats".
Ja, von byzantinischer Seite gibt es Gründe, einander nicht zu mögen. Aber Österreich-Ungarn ist politisch nicht wichtig genug, wirklich eine Feindschaft zu haben. Es ist nur wichtig genug, belächelt zu werden, weil sich das Staatsoberhaupt (unrechtmäßig) Kaiser nennt und dann so niedlich wenig Macht hat.
Ich nutze "Neutralität" gerne, um auszudrücken, dass man in engem politischen Kontakt zu einander steht oder eine relevante Meinung zu einander hat, die sich aber nicht in Bündnis oder Feindschaft ausdrücken lässt. So ein bisschen mehr "Sonstiges" oder "es ist kompliziert", als "man ist sich bewusst gleichgültig".

Die Schweiz und ihre Bedeutung für dich hatte ich tatsächlich einfach nicht bedacht. Da hast du auch Recht, dass "es gab ein Bündnis zwischen den Osmanen und der Schweiz" als Grundlage diente. Ansonsten ging es mir darum, einerseits ein finanzstarkes Land in Europa, andererseits eine Schwiegermama aus Mitteleuropa zu haben. Das müsste über Luxemburg, Monaco oder Liechtenstein aber auch machbar sein.
Das ändere ich nachher oben.

Dann wäre da noch Italien, das nachvollziehbarerweise am Papst hängen darf. Allerdings ist die orthodoxe Kirche auch die zweitgrößte Kirche im Land. Und Italien muss im Mittelmeerraum ein bisschen "sehen, wo es bleibt". Ich würde dieses Bündnis nicht als "wir verstehen uns wirklich" anlegen wollen, sondern als "strategischer Schachzug zur Konfliktvermeidung": Besser man arrangiert sich mit Byzanz, als man hat es gegen sich. Italien liegt strategisch sehr günstig, hat - wenn du in die Länderinfos guckst - aber das Problem, dass da im Mittelmeerraum einige größere, expansive Länder sind. Man schützt sich - und damit auch den Papst - durchaus auch dadurch, mit bestimmten Ländern zu kooperieren. (Abgesehen davon, dass es im Mittelalter real keinen italinischen Staat gab, hat sich der Papst real ja nicht umsonst ein anderes Staatsoberhaupt als Kaiser und damit Schutzmacht ausgesucht. Leo III. hätte nicht zwangsläufig Karl den Großen krönen müssen. Historisch-traditionell steht der Papst damit unter dem Schutz des österreichischen Kaisers - nicht unter dem der Italiener. Auch wenn er 100% Grenze zu Italien hat.)

Aber was ganz konkret den Papst angeht: Ich habe für Byzanz kein Problem mit seiner Existenz. Ich habe für Byzanz ein Problem mit bestimmten Legitimationen. Es ist auch kein Problem, dass der Papst Oberhaupt aller Katholiken sein mag. Aber die Hierarchie für Byzanz sieht eben so aus: Gott - Patriarch von Byzanz - Papst in Rom.
Kein "gleichrangig", kein "wir irren".
Daraus ergibt sich eine leichte "von oben herab"-Behandlung. Vielleicht auch ein bisschen Missionstätigkeit. Aber keinen Versuch, den Papst aktiv zu beseitigen.
Damit lässt sich Byzanz Anspruch ganz gut mit "die armen, verwirrten Schäfchen" und heute relativ entspannt behandeln. Man kann sich aber auch aktiv hassen.


Ich hoffe, ich habe jetzt alles erwischt. Und entschuldigt, dass ich euch anderen noch warten lasse.
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  • Elise
Antworten
#9
Guten Morgen!

Update und Rückmeldung gibt es jetzt von mir, auch wenn hier im Thema nichts weiter passiert ist.

Ich habe die Schweiz aus meiner Bündnis- und Familienplanung gestrichen - und die Familienplanung vorerst auf Monaco umgeschrieben. Angesichts der Tatsache, dass mein Kriterium 'finanzstarkes europäisches Land' lautet, kann sich das aber auch noch mal ändern. Dass ich es überhaupt auf ein konkretes Land umgetragen habe, dient auch nur dazu, meinen Gedankengang noch mal zu visualisieren.

Carina hatte mir über Skype bestätigt, dass eine Feindschaft zu Spanien in Ordnung ist.

Mit Keks bin ich erst mal so verblieben, dass wir weiter gucken, sobald es Rückmeldung von den Ländern gab, die gerade ebenfalls betroffen sind.

Das Bündnis zu Ägypten, Tony, habe ich auch als 'fest' eingetragen - vielen Dank! Und bei der Familienanbindung - oder doch nicht - gucken wir noch mal. Irgendwann muss es für Byzanz dann auch konkretere Vorstellungen geben. Dann ist das vielleicht leichter. Oder schwerer...

Das finde ich übrigens witzig, Lora, dass du das Gesprächsthema so passend hattest! Und mir damit ein bisschen meine groben Vermutungen bestätigen konntest, wobei ich bei genauen theologischen Details noch auf sehr viel Recherche angewiesen bin. (Vermutlich bleibt Constanze deswegen im Herzen Herrnhuterin, das ist einfacher für mich.)
Israel hatte ich als Bündniswunsch ja schon anfangs mit angegeben - eben genau basierend darauf, dass man aufgrund der geographischen Lage sicher miteinander zu tun hat. Und Israel aufgrund seiner religiösen Ausrichtung als politischer Partner vor arabischen/muslimischen Staaten bevorzugt wird. Ansonsten ist Israel auch aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärken ein interessanter Bündnispartner.
Dass da in verschiedenen Generationen eine familiäre Verbindung möglich ist, freut mich! Da bin ich dann aber jetzt tatsächlich geneigt, es noch mal ein paar Tage offen zu lassen, wie genau wir es verknüpfen. Da komme ich sicher noch mal wieder drauf zurück.

Wenn ich sonst was vergessen habe, schreibt!

Maj


EDIT:
Ich hab noch mal rausgesucht, welchen bespielten Ländern ich gerade Diplomatie 'klauen' würde, indem ich für Byzanz neu verhandeln mag. Wenn ich nicht ganz groß etwas vergessen habe, betrifft das nur Feindschaften:
Grand Carolina, Irland, Moldavien, Rumänien, Ukraine
Grand Carolina und Irland sind mir aktuell einfach 'aus der Richtung', deswegen mag ich da keine Diplomatie beibehalten.
Moldavien beruhte darauf, dass die Osmanen ihre abtrünnige Grafschaft unterstützt haben - da sehe ich für Byzanz gerade keinen Grund, das zu tun.
Bei der Ukraine und Rumänien mag ich davon profitieren, dass ich Russland und Byzanz ein positives Verhältnis mitgeben mag. (Dieses Bündnis einerseits basierend auf der Religion, andererseits darauf, dass ich vorhabe, mir die meisten mächtigen Staaten in der Religion zum Feind zu machen. Und Zar und Basileus haben kein Hierarchieproblem.)
Antworten
#10
Hey,
ich will eigentlich nur kurz da lassen, dass ich das hier weiter beobachte und sich entsprechend familiäre / diplomatische Veränderungen aufgrund von letztlich in der Bewerbung landenden Dingen tun werden.

Wegen Diplomatie meiner Länder kommt es dann auch einfach darauf an, was jetzt am Ende mit dem "2. Papst" geschieht. Das ist mir momentan alles noch nicht spruchreif genug, um mich letztendlich festzulegen.
Antworten
#11
Einleitung
Hei, hei!

So ruhig es auch im dieses Thema geworden sein mag: ich habe Byzanz weder vergessen, noch aufgegeben. Manchmal muss man Mitspielern aber ein wenig Zeit einräumen, sich Angelegenheiten anzusehen - oder zu entscheiden, dass wir ohne sie planen dürfen. Wer hier mitgelesen hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass insbesondere die diplomatischen Beziehungen zu Österreich-Ungarn und Italien hier für mehrere Länder interessant waren. Deswegen habe ich Anfang vergangener Woche Lotts eine PN geschrieben und ihr die Sachlage noch mal erklärt. Inklusive der Bitte, zumindest anzufangen, sich die Angelegenheit anzusehen. Wer möchte, darf diese PN auch gerne lesen.
Eine inhaltliche Rückmeldung ihrerseits ist leider ausgeblieben, sodass ich mit Verweis auf die Regeln jetzt davon ausgehe, dass meine Vorschläge akzeptiert wurden. Auszug aus den Bewerbungsregeln: "Möchtest du mit einem bespielte Land ein Bündnis oder eine Feindschaft eingehen, musst du dich mit dem entsprechenden Spieler darüber absprechen. Wenn der Spieler binnen 7 Tagen nicht auf deine Anfrage reagiert, gilt die Anfrage als akzeptiert".
Die neue diplomatische Situation, zum Teil inklusive Details, stell ich euch hier gleich vor. Ich bin gespannt, was ihr daraus macht!

Grüße, Maj
Diplomatie Byzanz
Ein Dorn im Auge ist mir dieses fromme Volk,
weil ihre ganze Ordnung andern Regeln folgt.
Österreich-Ungarn Feindschaft
Meine bevorzugte Konstellation zwischen Byzanz und Österreich-Ungarn war eine Neutralität. Außerdem hatte ich Lotts die Möglichkeit einer (ausgesetzten) Feindschaft vorgeschlagen. - Die entsprechenden Gründe sind hier im Thema nachzulesen. Darüber habe ich außerdem noch mit Kathi gesprochen, die sich eine Feindschaft für Österreich besser vorstellen konnte. Diesem Wunsch entsprechend belächelt Byzanz Österreich-Ungarn jetzt in Form einer Feindschaft.

Italien Bündnis
Hier hatte ich nur einen Wunsch - und nicht die Möglichkeit, alternativ mit einem anderen Vertreter des Landes über die Situation zu sprechen. Von daher besteht zwsihen Byzanz und Italien ab jetzt ein Bündnis. 'Ab jetzt' ist dabei ein wichtiges Detail, weil es kein Bündnis sein wird, das bereits historisch und schon länger besteht, sondern weil es - abgesprochen mit dem Team - für Byzanz ein Verhandlungserfolg der Wiener Konferenz sein wird. In den folgenden Wochen und Monaten wird ein byzantinischer Militärstützpunkt auf Sizilien errichtet.

Portugal Bündnis
Das Land gehört zwar nicht zu Lotts, sondern ist frisch von Rica reserviert worden - aber die diplomatischen Beziehungen gehören an dieser Stelle trotzdem erwähnt: Byzanz und Portugal bekommen (entsprechend meinem Erstwunsch) ein Bündnis, das auch schon seit längerer Zeit besteht. Dieses Bündnis mit dem "natürlichen Feind" aus katholischer Sicht ist einer der Gründe dafür, warum die Bruderschaft ausgerechnet Portugal als Ziel gewählt hat.
Antworten
#12
So, ich hatte ja nun auch einige Zeit mir zu überlegen: Was mache ich wenn das Bündnis mit Italien zustande kommt. Was wenn Ö-U mehr als nur Neutralität will.
Letzterer Punkt hat sich ja nun erledigt.

Nicht so der erste Punkt, der ja ganz konkret mein Land betrifft und durch das Bündnis leider Veränderungen eintreten, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie nicht so wären.
Aber das Bündnis mit Italien wird dem Papst nicht gefallen und ganz besonders nicht, dass auf Sizilien ein Stützpunkt von Byzanz errichtet werden soll.

Zu aller erste: Feindschaft zwischen dem Vatikan und Burgund zu Byzanz sind okay.

Die für mich gezogene Konsequenz wird ausgesprochen radikaler Natur sein, aber der Papst wird sich nicht mehr sicher in Italien fühlen.
Den folgenden Schritt habe ich sehr lange durchdacht und mir verschiedene Möglichkeiten überlegt, aber letztlich endete alles mit folgendem:

Der Papst wird den Vatikan verlassen.

Verlassen! Nicht aufgeben. Das Gebiet fällt NICHT an Italien oder dergleichen, es bleibt weiterhin Papstbesitz.
Allerdings wird mit dem Papst auch so ziemlich alles was sich bewegt den Vatikan verlassen.
Auch über den Ort habe ich lange nachgedacht und habe mich dazu entschieden, den Ort zu wählen, der bereits einmal Residenz des Papstes war: Avignon in Frankreich.

Das RPG lebt von Entwicklungen, ob sie einem gefallen oder nicht. Und dies ist meine Konsequenz aus den aktuellen Entwickungen.
Avignon wird nach Absprache mit Tony im Prinzip ein zweiter Vatikan sein. Es gehört ab dem Augenblick nicht mehr zu Frankreich, sondern in den Händen des Papstes.
Sämtliche Regeln des Vatikans, sämtliche Rechte usw. werden auch in Avignon erhalten bleiben. Es ist der selbe Staat an einem anderen Ort.
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  • Emilia, Marcus
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#13
So, dann kann ich mich auch endlich rückmelden :)

Also zumindest aus irischer Perspektive wird da keine Feindschaft begraben. Der Bruder des Königs ist Papst, der Papst hat Ärger mit Byzanz - die Familie hält zusammen. Und man übertreibt es ohnehin manchmal gern mit dem Glauben. Darum will ich die Feindschaft beibehalten.

Ein weiterer Punkt trifft Israel, bei dem ihr euch ja Verwandtschaft ausgemacht habt. @Lora es tut mir leid, aber die Verwandtschaft mit Andorra passt so überhaupt nicht mehr =/ Wir können das Bündnis gern bestehen lassen, aber klein Andorra muss echt aufpassen, mit wem es kuschelt.
Ich könnte dir aber Portugal als Alternative anbieten!
Antworten
#14
@Feindschaft, ich freu mich drauf, dir mit Frankreich im Mittelmeer zu begegnen.
Antworten
#15
(26.07.2018, 07:01 AM)Gabriel schrieb: Ein weiterer Punkt trifft Israel, bei dem ihr euch ja Verwandtschaft ausgemacht habt. @Lora es tut mir leid, aber die Verwandtschaft mit Andorra passt so überhaupt nicht mehr =/ Wir können das Bündnis gern bestehen lassen, aber klein Andorra muss echt aufpassen, mit wem es kuschelt.
Ich könnte dir aber Portugal als Alternative anbieten!

Das kommt ein wenig unerwartet, muss ich sagen. Und ich hätte es gewiss schöner gefunden, wenn wir das erst einmal privat hätten klären können. Aber gut, dann behalten wir das Bündnis ohne die Verwandtschaft - und sprechen dann die Tage mal wegen Portugal? Also Sonntag oder nächste Woche? :)
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  • Milena
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